Immer wieder aktuell: "Es isch wurscht, wo de bi uns hoggsch"
Im Februar 2010 hän mir uf ä Leserbrief "Immer an de letschde Disch" vo de Familie B., Br., K. und L. (Badische Zeitung vom 11. Februar 2010) wäge de Platzverteilig in g´reimte Wort g´antwortet.
Des Thema het bis hüt nüt vo sinere Aktualität verlore un wird uns wohrschienlich au für immer erhalte bliebe. Desdewäge an dere Stell´ nomol unsri domoligi Stellignahm in ganz liicht abg´wandelter Form - es isch nüt anders als ä innigi Bitt um Verständnis defür, dass die Alti Halle au noch em Umbau halt immer no nit 250 Meter breit un 4 Meter lang isch :-)
Es freut uns natürlich echt mächtig, ganzi Familieclans als treui Fans z’ha! Das isch wirklich prächtig, so `ne treui Ahängerschar!
Syt viele Johr alli Zunftöbend bsüecht und immer g`hockt am letschde Disch, jedesmol noch vorne z’cho versüecht, was wirklich wahres Interesse isch!
Doch leider, leider, nie het’s klappt, immer sin ihr hinte g’sässe, waret trotzdem nie iigschnappt, und händ uns rege Beifall züeg’mässe.
He aber o, mir kriege eifach nit, das möget ihr uns z’verzeihe, das isch unseri innigi Bitt`, alli 220 Gäscht in die erschti Reihe…
In keinere Halle kriege mir des ane! D`Erkenntnis isch so eifach wie dramatisch, d`Architekte könne eifach nit so plane, s`isch hald eso – drum blibt`s au so wie’s isch.
Vorne, hinte, spielt das wirklich ä Rolle in dere kleine Alte Halle z’Haage ? ´s goht familiär züe, das isch jo grad das Tolle, des könne nit numme mir us Erfahrig sage!
Drum, wenn de uns frogsch, sage mir – und meine das ehrlich: Es isch ganz Wurscht wo de bi uns hoggsch, wo de hoggsch isch vorn, isch des nit herrlich?!
De sicherscht Wäg für güedi Karte, isch ä Mitgliedschaft bi uns für wenig Kohle, mit em Karteb’stelle nit z’lang z’warte – und die denn natürlich au abz’hole!
Wer z’erscht kund, der au z’erscht mohle düet, so heisst’s und so isch es hald, drum verlieret nit de Müet, die nächschti Fasnacht isch scho wieder bald!
Also, jed´s Johr müen`d ihr uf´s Neu widder seggle, denn die Karte göhn wirklich wäg wie früschi, warmi Bäcker-Weggle. Es isch hald eso - Friss’n wäg, dr Schnägg!
Ja, was soll me verzälle. Es isch e harmonischi Sitzig gsi. Un beschlussfähig sin m'r au gsi :-)
Es ware Gäscht vo de Gilde, vom Rothuus, vo de schriebende Zunft un sogar us Riobamba :-) do. E herzlich's Danggschön an alli für's Cho!
Mir hän z'ruckblickt uf e durchwäg positivi Saison 2010/2011 un natürlig au an die Lüt dänggt, die hüt nümmi unter uns sind...
De Vorstand un d'Kasse sin erwartigsgemäss entlaschtet worde. E neue Kasseprüefer samt Stellvertretter hän die Versammelte au g'wählt. 's müess jo alles siini Ordnig ha!
Un züe güeter Letscht hen m'r e kleine Usblick uf d'Züekunft, sprich: uff die kommendi Saison g'woogt.
Fest stöhn d'Termin für 8 Zunftöbend plus e'me Seniorenomittag in 2012. Nöheres isch unter Termine 2011/2012 z'finde.
Züe unsere Programmnummere im 2012, wer nächscht Johr Drochehüüler und wer Protektor wird und wie d'Loosig heisst, verroote mir natürlich do no nüt!
2011 isch´s Johr, in dem mir unser 75jöhriges Jubiläum fiere dürfe. Es het zwar, glaube mr, keini Gründungsmitglieder meh in unsere Reihe, aber fascht... denn in unserne Reihe befindet sich echt´s Urgestei: de Hansi Gempp und de Dieter Roth. Die sin scho so lang drbi, dass me acht Händ zum zähle von de Johr bruucht - und zwar für jede Einzelne vo dene zwei ;-)
Egal, jedefalls blicke mir das Johr z´ruck uf 75 Johr Lörracher Saalfasnacht, uf Höhene und Tiefene, uf Spass, Freud und Luschtigkeit die´s im Lauf vo de Zyt so geh het. Es isch au scho Einiges im Menue-Punkt "Historie" uf unsere Homepage nochz´läse.
Wirklich interessierti Lüt könne sich ab em 21. Januar im Cafe Pape richtig schlau mache über d´Historie von de Narrezunft Lörrach. Do git´s nämlig e Vernissage mit Bildli und Dokument, wo me au die wahri Entstehungsgschicht von Zunft und Gilde erfahre ka.
Und denn goht´s jo au scho mächtig schnell drgege. D´Zunftobend-Termin stöhn bald vor de Türe vo de Alte Halle z´Haage.... Hättsch des dänggt!?
Härzliche Dank an alli Gäscht, die uns durch ihre Bsüech in de Alte Halle z'Haage am 14.2.2010 und ihri Spende bi dere Aktion unterstütz hen!
Merci vielmols au an d'Nightshadows, die uf ihri Gage verzichtet hän. Genauso wie unseri Service-Mannschaft rund um de Ralf Buser un de Dominik Hengherr, die ihre freie Obend g'opferet und gratis, aber definitiv nit umesunscht g'schafft het.
Dankschön au an d' Frau OB, die de Obend initiiert het, un au an d'Lüt im Rothus, die de Karteverkauf in d'Hand gnoh hän.
Nit z'vergässe au de Protektor, d'Abordnig vo de Gilde, Zundelgirls un d'Guggemusik Voll D'näbe, die zum G'linge vo dem Benefiz-Obend wertvolli Biträg g'leischtet hen.
D' Narrenzunft und d' Nightshadows (die im Übrige uf ihri Gage vrzichte!), beteilige sich zsämme mit de Stadt Lörrachan de Hilfsaktion "Südbaden hilft", die d' Erdbebeopfer in HAITI unterstützt.
Am Fasnachtssundig, 14. Februar, werde mir e züesätzliche – und do drmit de achte – Zunftobend veraschtalte.
De gesamti Erlös goht an "Südbaden hilft".
Wie alli Zunftöbend findet au de Benefiz-Zunftobend in de Alte Halle z`Haage statt und fangt um 20 Uhr a.
Nochdem jo alli siebe Zunftobend in kürzeschter Frischt usverkauft gsi sin, bschtoht jetz für alle Interessierte (oder au für diejenige, wo gern ä zweits Mol an e Zunftobend goh wän) nomol e letschti Chance – und das au no im Dienscht vo nere güete Sach.
Karte git's usschließlich an de Infothek im Rothus (Rathaus) in de Luisestroß (Luisenstrasse) 16!
> Telefonischi Reservierige sin us organisatorische Gründ leider nit möglich.
De Vorverkauf lauft so lang`s Karte het und goht vo Mendig, 8. Februar, 14 Uhr bis Frytig, 12. Februar, 12 Uhr. Es het öbbe 216 Plätz. Also los!
+++Wer meh zahlt, als d'Karte koschte, wird nit b'stroft+++
>>> Ähnlichkeite mit em Tekscht in de Badische sin NIT unbeabsichtigt! ;-)
Ä superglungeni Sach isch das gsi, de Seniore-Nomidag, den mir z´sämme mit de Narregilde und vielene anderne Aktive für die ältere Mitbürger verastaltet hän. Es war schön z´seh, wie die Lütle ä Freud an de verschiedene Programm-Nummere g´ha hän un so richtig mit gange sin.
Ä Klatschete vo Afang a, sigs für d'Eröffnig vom OZUME Karl-Heinz Sterzel, d´Guggemusik Voll D'näbe, für d´Rentnerband vo de 53er odder für d´Schnitzelbangg-Singer Versli-Furzer. De Gildemeister Hans Rohrbach hät souverän durchs Programm gführt und für ä mängge Lacher gsorgt. Ä rundi Sach war näbe de Zunftobend-Nummere au de Uftritt vo de Zundel-Girls und de "Epilog" vom Obergildemeister Jörg Rosskopf (Jörg, entschuldig' bitte, aber i han ä Schwyzer Tastatur, do git's kei "scharfs s"). Untermolt war das ganze widder emol vo de Nightshadows, die ehreamtlich ohni Gage gschpielt hen.
Schön au, dass de OV Wolfgang Krämer, de Protektor Hubert Bernnat un e Huffe Gildemeischter de Wäg in d' Halle - und Spass an de Sach gfunde hän.
Es sieht so us, als könnti das züe nere Institution werde. Nochdem bi dere Verastaltig, die jo zum erschte Mol uff Ilaadig vo de Gilde und de Zunft statt-gfunde het (Super, wie das funktioniert mitenand!!!), de Züespruch so grossartig gsi isch, werde mr das wohl an de nächschte Fasnacht wieder dure zieh.
Am Ölfde Ölfde um Ölfi Ölf war Schnägge-Ässe im Lasser
De neu Protektor vo de Fasnacht 2010, Hubert Bernnat, zwüsche nem Daniel Schwarcz (stv. Obergilde-meischter) und unserem OZUME Heinz Sterzel
De Lasser-Saal war g’naglet voll. Leider war d’ Frau OB Gudrun Heute-Bluhm verhinderet, sie isch uns urlaubsbedingt devogsegelt – aber immer no besser als devogseggelt, wie de OZUME Heinz Sterzel bemerkt het.
Unsri Gäscht hän sich mehrheitlich köschtlich amüsiert, de Rescht überwiegend sogar sehr.
S’Programm isch öbbe so abgloffe:
Wie sich des g’hört, het zerscht ämol de OZUME alli Awesende begriesst und die beduuret, wo nit hän könne do sii, do drunter d’ Frau OB und de Obergildemeister Jörg Rosskopf.
Drno het de neui Zunftstift Lukas Grussenmeyer si Debüt geh und de Lüt mitteilt, für was dass er bii uns züeständig isch: “Also d' Bühnetechnik, des isch mini Funktion, i schieb d' Regler für's Liecht un de Ton.“
De Ralf Buser het sich so siini Gedanke züe Wähler und Gwählte, die nüt das wänn, was mir wänn, gmacht. (de Knote in de Zunge isch zwüschezytlich widder entknotet....)
Unsere Axel Leuger het mit neme Morgeschwimmkurs im Ruckwärtsschwimme Kurs uf siini Rente gnoh und übt scho mol s’Wechsle vo de dritte Zähn wenn’s duschter isch. Usserdäm belegt er grad ä Bastelkurs 'Prothesen selbst gemacht'…. Na, wenn's hilft...
Wiesionen het de Klaus Ciprian-Beha gha. Er möcht d’Wiese mitte durch unsri Stadt umleite. D’ Wiese wäri denne de einzig Fluss in ganz Dütschland, wo (in de Turmstroß) direkt an de Nordsee vorbii fließe düet.
Noch soviel Spässle und G’lächter het dann de OZUME Heinz Sterzel zum Ernscht vo de Sach zruckgfunde und d’Loosig 2010 bekannt gmacht:
De Gwinner vom Plagette-Wettbewerb, de Frank Schmohl us Wiil (uusgrächnet!) het em Publikum denne erlüteret, wie er des Motto bildlich umgsetzt het: Nei, de Narr schiebt kei Fruscht wäge de (Wirtschafts-)Lag, denn d’Schnägg kunnt und bringt ihm Trummelestöck, was heisse soll: "Los di nit hänge, mach einewäg Fasnacht, denn es isch hald eso". Recht het er (Anm. der Red.) Noch dere Vorstellig het dann unsere stellvertretend OZUME, de Stephan Vogt siini Gedangge zur Loosig vortrage. Interessante Download zum Nochläse.
De Computerfreak Andreas Glattacker het züegeh, dass er vo Version Freundin 7.0 uf Gattin 1.0 gwechslet het und usserdäm no mit Indianisch-Kenntnis glänzt. Windows isch Sioux-Dialekt un bedütet “Weisser Mann starrt durch Glasscheibe auf Sanduhr.“
Unsere Hansi Gempp het drno die neui Stadtbaudirektrice Astrid Loquai uf’s Korn gnoh und ihre ä Huffe güedi Rotschläg züem Geld spare mit uff de Wäg geh: Nit Altbau – Umbau – saniere – abrisse, sundern glii abrisse…
De Hubert Bernnat het dann 10 güedi Gründ uffzällt, worum me ihn züem Protektor hätti wähli könne, aber er hät alli au glii widder verworfe. Erscht de ölfti Grund isch ihm plausibl erschiene: sit 1982 wohnt er z’Tüllige und es isch jetzt eifach emol an de Zyt für ä Tülliger Protektor. Mir sehn des au so….
De Vogt vo Chander, de Bernhard Winterhalter, het siini athletischi Figur in emme stilistisch einwandfreie und inhaltlich absolut logische Vortrag do druff zruck gführt, dass er numme eimol am Tag öbbis ist. Des aber die ganzi Zyt und mit dem Resultat, dass sich sii Buuchnabel am Oberschenkel feschtsuugt, wenn er sich noch em Dusche noch em Handtüech buggt… GRÖÖÖÖÖHL !
Unsere Fründ us Basel, de Felix Drechsler, het – wie passend noch em Vogt vo Chander siinem Vortrag – über die grenzüberschrittendi Ranze-Pfleg schwadroniert. Gmeint war do demit de Frau OB ihre regionals Angaschma (frz.: Engagement) für Slow Food (engl.: friss langsam).
D’ Burgermeischteri Marion Dammann het am End do drzüe gmeint, dass z’Lörrach nit numme Slow Food uff em Programm stoh würdi, sondern d’ Langsamkeit überhaupt. Aber au wenn z’Lörrach alles langsam goht, im Resultat chunnds immer top uuse.
Das isch es denn gsi, un mir hän de luschtig-gmietliche Vormittag denn so gege Zähni am Obend usklinge loh…..
Therapie I: 10 Minuten lang intensiv auf dieses Bild schauen. Lichtstrahlen auf Netzhaut ein- wirken lassen und hoffen, dass sich die Stimmung bessert...... oder auch nicht....
Ferienzeit. Für alle wegen der Konjunkturflaute oder aus sonstigen Gründen Daheimgebliebenen, haben wir hier eine kleine Bastelecke eingerichtet, die helfen soll, während der Ferienzeit keine Langeweile aufkommen zu lassen.
Wir wünschen euch viel Spass beim Basteln eures eigenen Sommerlochs!
Jeder kennt unseren lieben Günter Zisselsberger, Fasnachtsprotektor des Jahres 2007 und seines Zeichens Zunftmeister der Narrenzunft Lörrach. Günter hat uns in den vergangenen Jahren tatkräftig unterstützt, uns viele Tipps gegeben und sich in allerbester Manier als echter Zunftmeister gegeben.
Aufgrund seiner schwäbischen Wurzeln war er gewissermassen natürlicherweise dazu prädestiniert, unsere Schatulle zu hüten. Sein Amt als unser Schatzmeister hat er - gewissenhaft und ordentlich wie er ist - bestens erfüllt. Keine Anteile bei Lehman Brothers, keine riskanten Derivatgeschäfte, nur solide Geldanlagen, keine Buchung ohne Beleg, kein Geschäft mit der HRE, nur absolut konservativ-professionelles Cash-Managment, wie es neudeutsch so schön heisst.
So stehen wir dank Günter heute mit ruhiger Gewissheit finanziell besser da, als je zuvor! Damit aber auch in seiner "Schuld".
Warum ist uns das einen Bericht in der Abteilung AKTUELLES wert ?
Nun, aufgrund seines inzwischen leicht fortgeschrittenen Alters, a priori aber wegen seines bemerkenswerten Engagements auch in anderen Bereichen, so zum Beispiel beim Modellprojekt "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen der Kantone Basel, Basel-Land und Landkreis Lörrach", geriet unser Jung(un)ruheständler zuletzt zunehmend in Zeitnot. Schliesslich will neben der Familie auch noch die eigene Gesundheit gepflegt sein.
Günter hat deshalb in Abstimmung mit dem Vorstand seinen geordneten Rückzug als Schatzmeister der NZL 1936 eV beschlossen. Dieser wurde nun anlässlich der GV vom 04.08.2009 ordentlich vollzogen.
Selbstverständlich bleibt Günter uns als Zunftmeister mit Rat und Tat erhalten. Dafür, für seinen Einsatz in der Vergangenheit und seine künftige Verbundenheit sagen wir ein herzliches Dankeschön, verbunden mit einem dreifach kräftigen
Friss´n wäg, dr Schnägg ! Friss´n wäg, dr Schnägg ! Friss´n wäg, dr Schnägg !
Mit Wirkung zum 04.08.2009 hat unsere Souffleuse Ellen einen Zweitjob bei uns übernommen. Wir heißen sie als neue Schatzmeisterin herzlich willkommen!
Unsere Kasse ist jetzt zwar einen Herren los, deshalb aber nicht herrenlos....
Wir wissen diese vertrauliche und vertrauensvolle Aufgabe bei Ellen in guten Händen und wünschen ihr und uns das gleiche glückliche Händchen bei den Finanzen, wie ihr Vorgänger es hat(te).
Jo, an de Fasnacht 2010 git´s au wider Zunftöbend. Und zwar, ob ihr´s glaubet oder nit, siebe (in Wort: 7) Stuck !!!
Des mües einersits wäge dem verständlicherwis grooooße Adrang, heoaberau wege de neue Alte Halle z´Haage sii. Di isch halt ä bizz klei, aber do defür au saugmietlich.
Wänn genau di Zunftöbend stattfinde, verrote mr no nit. Aber ihr werdet´s euch jo denke könne. Mir fange uff jede Fall mit em erschte a und höre wie immer mit em letschte uff.... Un die dezwüsche, jo, do kunnt eifach eine noch em andere ;-)
Un die ganz Neugierige könne jo scho mol obe in d´ Termine 2009/2010 iine klicke und nochlüege...
Zerscht het de Ozume Heinz alli Awesende Mit- und Ohniglieder, Vertreter vo Gilde, Funk, Fernseh, Radio und sunschtigi Prominenz begriest.
Drno isch abzällt worde un de ställverträtend Ozume Stephan het d´ Beschluss- fähigkeit feschtgstellt.
Denne het de Ozume de Johresbericht vorgläse un au ä paar Anekdötli verzällt. Nöcheres cha me ab 29.6. in de Badische un im OVau nochläse. Also: kaufe oder gli abonniere !
De Schatzmeischter Günter isch drno mit sinem Kassebericht ufträte und het stolz verzällt, dass mr fascht gnüeg Geld hätte, dass me ä Fasnacht usfalle loh könnt. Do hän denn aber alli degege gstimmt, obwohl´s jo gar kei Atrag gsi isch...
D´Rechnigspriefer hen feschtgstellt, dass des alles wohr isch, was de Schatz- meischter verzällt het.
Drum isch denn au d´Entlaschtig vum Schatzmeischter und vom Gsamtvorstand eidütig eistimmig usgfalle.
Au d´Bestätigung vom Vertreter vo de Zundel isch so über d´Bühni gange.
Am Schluss sin die neue Johresbiträg feschtglegt worde. Es sin die alte... :-) Numme die, wo vo de Euro-Umstellig no krummi Hinterkommastelle uffem Konto- uszug stoh hän, werde begradigt uf volli Hundert. Cent natürlich. Also wer bis das Johr zum Bispiel € 25.33 zahlt het, der zahlt jetz dann € 26.00. Isch jo nüt, odder ?
Wünsch un Aaträg hets keini gäh, mit Usnahm vo de guede Wünsch vom Gilde- meischter Jörg Rosskopf, wo gsait het, er wünschi sich, dass des güedi Zämmespiel zwüsche Gilde und Zunft so bliibe sod.
Das isch ä gueds Schlusswort gsi, drum isch vom Ozume do druff ane au de offizielli Teil vu de Versammlig für beendet erklärt worde. Aber umme isch si no lang nit gsi, dört im Lasser... :-)
...wäge dem mües me aber nit truurig sii !!! (Mir sins uff jede Fall nit)
Em Aasager odder, wie´s neudütsch heiße düet, em Conferencier vo dene Zünftöbend 2009 sin im Aschluss e paar Sätz in de Mund g´legt, die sich züefälligerwiis au no reime düen.....
Cha güet sii, dass es an de Zünftöbend mängmol nit ganz dichtet het, aber ihr chönnet´s ruhig glaube: des war dann abber ganz eifach volli ABSICHT !
Also, nomol ganz vo Aafang a:
Zunftöbend sin jetz vorbii, wegge däm mües keine truurig sii...
...denn wenn me eins ganz ohni Eigelob sage cha,
dann des: daß es gsamthaft e suuuper Fasnacht war !
Mit angaschierte Lüt bi de Zunft und bi de Gilde,
bi de Guggene, de Cliquene un alle andere Wilde,
(d´Reihefolg mües so sii, sunscht dichtet´s nit...)
bi de Schnitzelbänkler, de Wagebauer - und -
bi all dene wo me nit sieht im Hintergrund !
E Protektor mit riesegroßem Herz us de Schwyz,
e Drochehüler us Chander mit eloquentem Witz !
Tolli Maske, Häs, Koschtüm und Monschterkonzert,
ware allmol e Bsüech vo dere Fasnacht wert !
Wunderschöni Umzüg für Groß und Klei,
Veraastaltige ganz ohni Haue un ohni Gschrei,
ob uff de Strooß, im Saal odder in de Beiz,
es war e Fasnacht mit ganz bsunderem Reiz !
Au´s Wetter het keini Wünsch offe gloh,
das hän me au alli verdient, es isch e so !
Zunftöbend ware alli vier e Hit,
do chunnd so liiecht wirklich keine mit !
Es gäb no so viel zum Verzälle über Aktöre un Lüt,
aber mit em letschte Versli soll Schluss sii für hüt:
Eimol für de Maa us de Schwyz, der sii Herz an d`Lörracher Fasnacht verlore het, sich an dere Fasnacht 2009 in d´Herze vo de Lüt protektioniert het und vielene e wirklich güete Fründ worde isch, de Migros-Chef vo Dütschland
ERICH FISCHER Protektor vo de Fasnacht 2009 z´Lörrach (nördlich vo Chander...), do schön iigrahmt zwüsche nem Gildenchef Jörg Roßkopf (links) und unserm OZUME Heinz Sterzel (rechts).
Wenn de uffs Bildli druggsch, chasch direkt go Iikaufe goh...
Und natürlich für de verbale Florettfächter uss em tiefschte Süde vo dere Republik, de Maa mit de famoseschte Geographiekenntnis, die´s git, de Burgi vo Chander:
BERNHARD WINTERHALTER
Träger vom Drochehülerorde 2009 vo de Narrenzunft Lörrach 1936 e.V.
Wenn de uffs Bildle druggsch, drno chunnsch direkt in Süüde....
Bammert: Andreas Glattacker Rebbuur: Hansi Gempp Schwyzer: Stephan Vogt
.....s`ghört zuem Läbe, dass mol was vorreckt...
D´Ibürgerig
Klaus Ciprian-Beha als Schweizer, nomol de Axel Leuger un de Hansi Gempp als Wälder... Und alli wänn sich ibürgere loh vo de Prüeferin (OZUME).
"No eimol jetz, du Schprützchanne, dann rauschts!!!"
Goht´s zum Deutel ?
"...wenn ihr nicht abkehrt, werdet ihr sehn... dann wird noch viel mehr zum Teufel gehn!"
Ötti chunnt
...noch Lörrach um d´ CDU z´unterstütze bi ihrem Kommunalwahlkampf.
"Liebe Wehlerinne un Wehler, ich kenne keine Probleme, ich kenne nur Lesungen!"
D´Renovierig
"I bine huresnelli mit mine Murerkelli, mit mine Muresurz, de isse viel zu kurz!"
Röttler Schloss wird renoviert, glichzytig wär aber au die alti Halle z´Haage fällig...
...meint uff alli Fäll de Markgraf vo Röttle (Stephan Vogt) "ATTENZIONE, KOMME STEI !"
Zwüscheduure mol widder öbis für´s Aug´:
Vorführig vo de ZUNDEL-GIRLS
X-sang
D´Schlussnummere: ABBA
(Voulez vous) Überall hetts Lüt, alli sin guet druff und trinke selte nüt z´Lörrach uff de Schdross goht de Deufel ab, he do isch was los...
(Waterloo) Wasser loh, saget mir wo kann ich Wasser loh...
(Fernando) Solli Helmut, sag, lebsch au no Hän sie dich denn ganz allei glo
(Dancing Queen) Liz Tayler un Sophia Loren hänmer bis zuer Vergasig gsehn Me bruche öbis Neus, ä ganz ä früsche Boom, trausch diine Auge kuum, Frau Gudrun Heute-Bluum
(Thank you for the musik)
Mir sage Dankschön für de Obend, er hett uns gfalle Schön war doch in dere Halle Mir wünsche euch jetzt nur no ä schöni Fasnacht hännt Spass, nämmet sie mit lachet und tanzet, do defür isch die Zyt Mir sage Dankschön für de Obend und bliebet alli fit ! Mir sage Dankschön für die Öbend, sie hen uns gfalle und bliebet alli fiiiiiit !!!
Die löhn mir no e Zytlang do stoh. Für die Eine zum Schmökere, Schmunzle un drüber Noochdängge un für anderi viellicht als Aaregig...
Wenn me des gwüsst hätt... denn mängmol frogt me sich, worum denn eigentlich, liegt unsi Zuekunft so im Nebel ? Goethe,Schiller, Hebel,schriibe sitelang, über der eine Zämmehang. Dass me immer sait: ”Ach, wär des nett, wenn me des gwüsst hätt !”
Aber isch denn wirklich alles unbekannt ? Die Frog stell ich do jetzt ins Land, bruchts denn Glaskugle und Tarokarte, Astrologe in Sternwarte, Nostradamus-Jünger und Augure, die in Zuekunft luege, do gohts dure, dann hättsch gwüsst und anderscht entschiede, de eind oder ander Weg vermiede !
Ä Stolperstei umgange, oder wenn me mag, verschobe uff ä andere Tag. Doch´s git Sache im Läbe, die eifach passiere – nur fallt´s uns schwer des z`akzeptiere ! Und jede kennt die zwei alte Götti, de “Wenni“ und de “Hätti“, und mängmol schients mir faschd ä so, als würd me lieber dänke loh, als sälber drüber her z`sinniere: Was isch drno, wenn so duet passiere?
Ä Bischpiel ? D`Vreni sait zu ihrem Megge: “Du blibsch jo scho im Sessel stecke ! Mensch Kerle” schimpft sie heiser, “Du wirsch jo immer feiser ! Hätt ich des gwüsst unglooge – wär ich zue dem im dritte Stock uffe zoge !“ Druf sait de Megge: “Schätzle muesch nit flueche, du hesch gsait, dass de ä feschde Fründ würdsch sueche, aber herzallerliebschdi Vreni,mir gohts jo wirklich ähnli, denn dä ussem dritte Stock, dä Enzo, dä het ich au gern gno !“ Tja, wenn me wüsst, was wird passiere, dann könnt me sich jo arrangiere....
Noeins?? Finanzschonglöre uff de ganze Welt, verzocke Billione Euro-Geld, ohni mit de Wimpre z´zucke, so schnell kasch gar nit neues drucke ! Mit Sparbuech, Aktie und alle kleine Obuli, spiele die Monopoli! Und alles was für sälli zählt, isch doch nur ihr eige Geld ! Jetz wird do inne ä mängge sage: “Duen die nit Ängschd vor Strofe plage ?“ Wenn me des gwüsst hätt, dass uf dene ihrem Spielbrett, ä ganz wichtig´s Feldli fehlt: Des “Gehe ins Gefängnis“-Feld.
Oder: de Kurany, Ballack und de Frings, die schreie alli: ”Halt jetzt längts ! Des cha de Schwarzwälder nit mit uns mache, uns uff d Bank !? – isch der no ganz bache ??“ Die wänn, do duets di friere, dass der ihne ä Stammplatz duet garantiere. Doch die hän d´Rechnig, des isch mi Verdacht, ohni de allemannisch Sturkopf gmacht. De Jogi haut, wie´s unser Wese isch, eimol richtig uff de Tisch– und scho kusche sälli drei Gselle: “Nei, so hän mir des nit wölle !!!” Doch do mues ich als Besserwüsser griese: “Das hätte sie wüsse miesse !“
Und do z´ Lörrach? ...wohnt de beschde Trainer vo de Welt ! Klar,´s isch de Otmar Hitzfeld – der hät ä Problem, des liegt uff de Hand, mit Muetersproch und Vaterland. Der zieht doch, es isch chum wohr, d´Schwiizer Nati unsere Bundeskicker vor !? Und git er dann ä Interview, no chunnt, do duets di gruuse, ä Kauderwelsch us Alemannisch und Schwiizerdütsch use. Un de sportliche Erfolg ? Dä isch bescheide... Otmar, du bisch nit zue beneide... Es brucht halt meh als ä guede Trainerstab, nit jede Sennebuur git ä gscheite Kicker ab. Dann sag ich nit ganz ohni Spott: “Das isch öbbis, was me wüsse sott !“
Wenn me numme immer wüsst, was chunnt, an wellem Tag, zu wellere Stund, des eini oder andri Glück, oders´nächschde Missgeschick... Ja, denn müsst me nit druff reagiere, sich mit däm Unvorhergsehne arrangiere, ja, dann wär s´ Läbe nümm so ungefähr und mängmol numme halb so schwer !
Aber wär des denn nit schad ? Wär, wenn me alles wüsst, s Läbe nit fad ? Joguet wer weiss des scho ? Und trotzdem bliebt die Frog so stoh: “Ach, wär des nit nett, wenn me des gwüsst het ?!?“
von Stephan Vogt (stellvertretender Oberzunftmeister)